Leihmutterschaft

Die Leihmutterschaft ist ein Prozess, in dem der Embryo biologischer Eltern von einer Leihmutter ausgetragen wird. Eine Leihmutter ist eine Frau, die mit der Einführung des Embryos in ihre Gebärmutter mit der Absicht einverstanden ist, schwanger zu werden, ein Kind auszutragen, aber auf elterliche Verpflichtungen zu diesem Kind zu verzichten und biologischen Eltern zu ermöglichen, dieses Kind zu adoptieren (=unwiderruflich als Kind anzunehmen), respektive falls in der Geburtsurkunde des Kindes bereits sein biologischer Vater eingeführt ist, wird das Kind nur von der biologischen Mutter adoptiert.

Indikation

Die Methode der Leihmutterschaft dient Paaren in diesen indizierten Fällen:

  • Der Gebärmutterfaktor – die Gebärmutter ist nicht fähig, die Einnistung und die Austragung vom Fötus sicherzustellen.
  • Angeborene oder gewonnene Absenz der Gebärmutter (z. B. beim Rokitanski-Küster-Hauser-Syndrom).
  • Beschädigung der Gebärmutterhöhle und Gebärmutterverwachsungen (z. B. Ashermann-Syndrom)
  • Niedrige Gebärmutterschleimhaut – wächst nicht in die erforderliche dicke nach und gewährt dem Emryo keine geeignete Umgebung zur Einnistung.
  • Indikationen von anderen Fächern – wird immer mit dem Spezialisten vom jeweiligen Fach konsultiert
  • Wiederholtes Versagen der Implantation und wiederholte Fehlgeburten – falls kein anderes Verfahren für das Paar geeignet ist

Legislative und Prozess

Derzeit ist der Prozess der Leihmutterschaft in der Tschechischen Republik mit keinem spezifischen Gesetz geregelt, es wird also nur von bestehenden Gesetzen, insbesondere vom Bürgerlichen Gesetzbuch ausgegangen.

Die Leihmutterschaft basiert auf einer ganz einfachen Idee. Das unfruchtbare Paar trifft mir einer Frau, die gesund und fähig ist, ein Kind auszutragen, eine Vereinbarung. Biologischer Vater des Kindes ist der Mann vom unfruchtbaren Paar, dessen Samenzelle zur Befruchtung der Eizelle verwendet wird und er wird in die Geburtsurkunde des Kindes eingetragen. Falls die Frau vom unfruchtbaren Paar ihre Eizellen hat, werden zur Befruchtung ihre Eizellen verwendet. Falls ihre Eizellen nicht zur Verfügung stehen, werden Eizellen einer anonymen Spenderin verwendet. Der durch die Verbindung dieser Geschlechtszellen entstandene Embryo wird anschließend der Leihmutter übertragen, die den Fötus austragen und gebären wird.

Mutter des Kindes ist laut Gesetz eine Frau, die das Kind gebärt, auf der anderen Seite ermöglicht das Gesetz der Frau, auf elterliche Verpflichtungen zum Kind zu verzichten und es zur Adoption zu bieten. Nach der Geburt verzichtet die Leihmutter auf Grundlage der Vereinbarung mit dem unfruchtbaren Paar auf das Kind. Danach kommt es zur Adoption des Kindes durch die Frau vom unfruchtbaren Paar. Diese Frau ist Ehegattin des biologischen Vaters des Kindes. Mit der Adoption wird sie in die Geburtsliste als Mutter des Kindes eingetragen, hiermit werden der Mann sowie die Frau Eltern des Kindes.

Falls beide Parteien (biologische Eltern sowie Leihmutter) mit allen wichtigen Umständen gut vertraut gemacht und einverstanden sind und falls ein tatsächlich objektiver gesundheitlicher Grund für diese Heiltherapie existiert, kann man zur Leihmutterschaft schreiten.

Für Interessenten an dieser Technik bereiten wir vor dem eigentlichen Eingriff den kompletten Beratungsservice vor und wir empfehlen geeignete Rechtskonsultationen.

Finanzen und Zahlung

Der finanzielle Ausgleich ist jeweils Bestandteil der Vereinbarung zwischen dem Antragstellerpaar und der Leihmutter und umfasst zum Beispiel mit dem Fahren ins Zentrum verbundene Kosten, für Nahrungsergänzungsmittel und vollwertige Kost aufgewandte Auslagen etc. Die Zentren greifen in diese Vereinbarung nicht ein und überlassen sie den beteiligten Parteien in vollem Umfang.

Leihmutterschaft in Punkten

  • ist nicht anonym – das Paar kennt die Ersatzmutter und im Laufe des Prozesses steht mit ihr in Kontakt
  • wird gegen Honorar geleistet – die Leihmutter ist für eine solche Hilfe nicht bezahlt, sie bezieht nur einen finanziellen Ausgleich für die mit der Hilfe dem unfruchtbaren Paar verbundenen Auslagen
  • ist nur für Paare, die sonst keine Chance hätten, Eltern zu werden
  • Zur Leihmutterschaft kann die Eizelle der Frau des Antragstellerpaars verwendet werden, beziehungsweise kann eine Eizelle einer anonymen Spenderin genutzt weden
  • Zur Leihmutterschaft wird die Eizelle der Leihmutter nicht verwendet, und zwar deswegen, dass die Spende der Eizellen laut Gesetz anonym sein muss, mit der Verwendung der Eizelle der Ersatzmutter würde es zur Verletzung des Gesetzes kommen
  • ist gesetzlich – auf Grundlage der Regelung des Bürgerlichen Gesetzbuchs wird sie in unsererLegislative vorgesehen

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